Berufsbezeichnungen

Diplom-Psychologe Hans-Joachim Steiner Mediator (univ.)

Privatpraxis für Psychologische Beratung - Mediation - Konfliktmanagement - Counselling

Diplom Psychologe Mediator Hans-Joachim Steiner

Der Psycho-Beraterdschungel vor Allem in Eheberatung, Paartherapie, Mediation

 

Außenstehenden sind die Inhalte der verwendeten Berufsbezeichnungen nicht geläufig, dabei bestehen erhebliche Unterschiede!

Beratungskosten für Paartherapie, Eheberatung, Mediation und Konfliktcoaching

Wenn Sie eine psychosoziale Eheberatung oder Paartherapie, eine Familienberatung oder therapeutische Beratung suchen, z.B. um präventiv oder zielorientiert etwas gegen Burn Out zu tun, werden Sie im Internet eine Vielzahl an "Berater- und Therapieangeboten" finden.

Wie sollen Sie also entscheiden, wer für Sie der oder die beste Beratung liefern kann?

 

Was macht den Unterschied aus und welche Beratung ist für Sie auch sinnvoll!?

 

Psychologische Berater

ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Jede/r darf sich "Psychologischer Berater" nennen, egal, welche Ausbildung und Qualifikation er oder sie hat. "Psychologische Berater/innen" erwecken durch ihre "Berufsangabe" den (irreführenden) Eindruck einer besonderen psychologischen Schulung! Es bedarf aber nicht einmal der Kenntnis des Horoskops im Heimatblättchen. Ähnliches gilt häufig für selbsternannte "Paarberater" und andere fantasievolle Hilfsanbieterbezeichnungen.

Heilpraktiker für Psychotherapie

erwecken mit dieser zulässigen, aber verwirrenden "Berufsbezeichnung" den Eindruck einer Spezialisierung. Tatsächlich ist aber dieser "kleine Heilpraktiker" (da nur auf den Bereich Psychologie beschränkt) kein Psychologe.

Heilpraktiker kann jeder in ein paar Abendkursen und einer "Prüfung" beim Gesundheitsamt werden.

Es ist keine besondere Qualifikation, nichtmal Abitur, vorausgesetzt! Hauptschulabschluss genügt.

Beliebt ist die Praxisbezeichnung "Heilpraktiker für Psychotherapie".

Das ist rechtlich zulässig, aber für Außenstehende verwirrend, da man ableitet, es würde qualifiziert "psychotherapiert", zumal diese Berater/innen sich auch oft als "Therapeuten" (verboten) bezeichnen und "Therapie" anbieten (erlaubt.)

Durch die in den letzten Jahren entstandene Schwemme an Heilpraktiker/innen und da viele nur nebenberuflich "therapieren", findet der "Wettbewerb" über den Preis statt - es ist also sicherlich billiger beim Heilpraktiker.

Die Frage ist aber, ob das Ihren Qualitätsansprüchen und Erwartungen entspricht?

 

In Österreich ist übrigens der "Heilpraktiker" nicht erlaubt! Dort gibt es nur den (studierten) "klinischen Psychologen", der - wie auch "Mediatoren" sich registrieren und im Fachverzeichnis sich listen lassen müssen, um ihren Beruf ausüben zu dürfen.

Der dort im Bereich der "Lebensberatung" Tätige ist als nichtklinisch tätiger, in der Regel freier (Privatpraxis-)Psychologe etwa einem Coach oder z.B. Paarberater vergleichbar.

 

Diplom-Psychologe

Der Diplom-Pyschologe hat ein mindestens 8-10-semestriges akademisches Universitätsstudium mit Praktika und damit ein fundiertes Grundwissen über psychologische Wirkmechanismen. Diplom-Psychologen arbeiten in der Wirtschaft oder als Coaches und auch in Privatpraxen und bieten qualifizierte Eheberatung, Paartherapie, Verhaltenstrainings, Seminare und Workshops, Industrieberatung (Betriebliches Gesundheitsmanagement) uvm. Er (oder sie) bildet sich regelmässig fachlich fort, besucht Kongresse, hält und rezipiert Seminare und Workshops.

Es gibt unterschiedliche methodische Ansätze in der Psychologie, und je nach persönlicher Interessenlage und Methodik kann der eine Psychologe für Sie nicht der "richtige" Berater oder Therapeut sein, ein Anderer schon, das kommt auf das Fachgebiet an. Ein Psychoanalytiker und Tiefenpsychologe wird eher in der Vergangenheit suchen, ein Verhaltenstherapeut eher konstruktive und perspektivische Angebote machen und Verhaltensveränderungen erreichen wollen.

Psychologischer Psychotherapeut / Psychiater (meist approbiert mit Kassenzulassung)

Um Psychologischer Psychotherapeut werden zu können, muss man nach dem Grundstudium zum Diplom-Psychologen eine mindestens 3-jährige Zusatzausbildung, vergleichbar der eines Facharztes machen. Zum psychologischen Grundwissen kommen als Vertiefungen und medizinische Kenntnisse hinzu.

Psychologische Psychotherapeuten sind meistens durch die extrem hohe Nachfrage nach klinisch arbeitenden Therapeuten über die Kassen (weil es dann eben die Krankenkasse zahlt) überlastet und haben meistens sehr lange Wartezeiten. bzw. auch lange Unterbrechungen zwischen den Sitzungen.

Auch beim psychologischen Psychotherapeuten werden NUR medizinisch/klinisch durch die Krankenkasse anerkannte und schriftlich bestätigte Therapien bezahlt! Coaching und Kosten der privaten Beratung (wie z.B. Eheberatung) werden NICHT von Krankenkassen übernommen, auch nicht von Privatkassen!

 

Achten Sie also darauf, was angeboten wird:

"Psychologischer Psychotherapeut" ist als akademischer Beruf und Berufsbezeichnung gesetzlich geschützt, aber "Therapie" darf jeder anbieten...

 

Wer darf sich "Psychologe" nennen (und wer nicht!) hier kann man es nachlesen

Ein Psychiater ist ein Arzt, also ein Mediziner, der(oder die) meist als Neurologe spezialisiert ist und die psychologische Disziplin dazuerworben hat. Auch hier ist die Facharztausbildung und Kliniktätigkeit Voraussetzung. Psychiater arbeiten medizinisch fundiert, haben meist eine Kassenzulassung und fokussieren meist auf neurologische und/oder klinische Diagnosen.

Gut zu wissen: Im Unterschied zu Psychologen ist die "Denkweise" bei Psychiatern eher symptomorientiert, daher neigen diese eher zur pharmakologischen Medikation, während Psychologen ursachenorientiert arbeiten. Es ist ja (leider) halt schneller eine Symptomveränderung bemerkbar, wenn man eine Pille einwirft. Bequemer ist es für alle Beteiligten auch!

Es ist Stand der Wissenschaft, dass Psychotherapie signifikant gleichgute oder bessere Langzeitergebnisse bringen, als Medikamente, bei denen die Symptome sofort wieder da sind, wenn man diese absetzt.

Scheinbarer Nachteil: Psychotherapie dauert länger. Sie ist letztendlich aber für die Krankenkassen billiger! Leider wirkt aber der Druck durch die Pharmaindustrie und daher werden - auch wegen des Therapeutenmangels - zu viele psychologisch gut therapierbare Störungen (z.B. ADHS, gerade bei Kindern, aber auch leichte Depressionen z.B. bei Burn Out usw.) viel zu schnell medikamentiert mit nicht selten schlimmen Nebenwirkungen und Langzeitfolgen bei Patienten. Das erscheint allen Beteiligten als die bequemste und scheinbar am Schnellsten "wirksame" Therapie, ist aber sehr häufig eine durch Bequemlichkeitsdenken hervorgerufene Vorgehensweise. Der wissenschafliche Streit über die ultimativ richtige Verfahrendsweise ist im Gange.

Nur Psychologische Psychotherapeuten und Psychiater haben eine Approbation und können mit Kassenzulassung über die Kasse abrechnen. Grundlage derer Leistungen ist die GOP = Gebührenordnung für Psychotherapeuten oder auch GOÄ = Gebührenordnung für Ärzte

Prüfen Sie also die tatsächliche fachliche Kompetenz eines Beraters!

Denn das teuerste Honorar ist das Vergebliche...

 

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